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Social Web und Kommunikationsspielregeln


Richtlinien für den respektvollen Umgang in Social Media
Leitfaden "Social Media Code of Ethics" für Werbungtreibende definiert Kommunikation mit Nutzern

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(26.11.09) - Die Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlicht Richtlinien für den respektvollen Umgang in Social Media. Mit dem "Social Media Code of Ethics" definiert der BVDW sechs Empfehlungen für Werbungtreibende zur Kommunikation mit Nutzern in Blogs, Social Networks und auf Websites mit Social-Bereichen. Der ausführliche Leitfaden ist auf der Website des BVDW erhältlich.

"Gerade negative Bewertungen von Nutzern oder kritische Blogbeiträge sind vielen Unternehmen ein Dorn im Auge, die regelmäßig mit rechtlichen Schritten reagieren und damit das konstruktive Potential von Social Media verkennen", sagt Axel Schmiegelow (sevenload), Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW. "Erfolgreiches Social Media Marketing erfordert jedoch einen öffentlichen, achtungsvollen Dialog zwischen Werbungtreibenden und Nutzern. Social Media bedeutet für die Kommunikation, den Dialog auf Augenhöhe zu führen und auch mal Kritik anzunehmen, vor allem aber ehrlich darauf zu reagieren. Der BVDW Social Media Code of Ethics bietet hier Orientierung im Spannungsfeld zwischen Markenführung und Authentizität."

Das Social Web hat die Kommunikationsspielregeln des Internets verändert. Die Nutzer sind nicht mehr reine Empfänger von Botschaften, sondern können selbst Inhalte publizieren - in Blogs, Social Networks, Online-Shops und/oder auf Nachrichtenportalen. Dies beeinflusst die Markenführung und Unternehmenskommunikation im Web: Gängige Marketing- und PR-Instrumente greifen nicht mehr. Social Media erfordert einen Dialog zwischen Unternehmen und Internetnutzern auf Augenhöhe. Abmahnungen oder Drohungen erzielen dagegen einen negativen Effekt, der durch öffentlichen Druck zur langfristigen Schädigung des Images einer Marke und/oder Unternehmens führen kann. (BVDW: ra)

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Meldungen: Schriften

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Nach der Revision der ISO 9004:2009 Bei der TÜV Media GmbH ist die 6., überarbeitete Auflage der Fachbroschüre "Die ISO 90001:2008 – Interpretation der Anforderungen" erschienen. Die Überarbeitung war aufgrund der Revision der ISO 9004:2009 notwendig geworden.

Gestaltung von Access Governance-Umgebungen Der neue Kuppinger Cole-Report stellt unterschiedliche Ansätze für Access Governance-Architekturen vor. Access Governance hat sich in den vergangenen beiden Jahren zu einem der wichtigsten Themen im Bereich IT-Sicherheit, Identity und Access Management (IAM) sowie Governance, Risk Management, Compliance (GRC) entwickelt.

Geschäftlicher Umgang im Sozialen Netzwerk Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat einen Leitfaden mit zehn Tipps für den geschäftlichen Umgang im Social Web veröffentlicht. Die Handlungsempfehlungen der Fachgruppe Social Media im BVDW sprechen Unternehmen sowie beschäftigte Mitarbeiter an und dienen als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien.

Langzeitarchivierung von Dokumenten Der VOI – Verband Organisations- und Informationssysteme e. V. hat in einer neuen Publikation die rechtlichen Compliance-Aspekte des Dokumentenmanagements in den wichtigsten europäischen Ländern zusammengefasst. Die detaillierten, klar gegliederten zweisprachigen Beschreibungen erläutern die jeweiligen länderspezifischen Anforderungen an die elektronische Langzeitarchivierung von Dokumenten.

Neue "MedTech Kompass"-Depesche Der intensive und kontinuierliche Austausch zum Thema Healthcare Compliance schafft mehr Sicherheit bei Kooperationsfragen - auf Seiten der medizintechnischen Unternehmen und auf Seiten medizinischer Institutionen. Über die erste Konferenz zur Healthcare Compliance mit mehr als 150 Teilnehmern berichtet die aktuell erschienene Depesche des MedTech Kompass ausführlich. Mit jeder Ausgabe wird außerdem eines der neuen Mitglieder des wachsenden Netzwerkes für Healthcare Compliance vorgestellt.

Auftragsdatenverarbeitung und Datenschutz Gerade beim Datenschutz ist die Rechtslage für Unternehmen oft kompliziert. "Die Anforderungen an den Schutz persönlicher Informationen steigen, doch die Modernisierung des Datenschutzrechts steht noch aus", sagt der Präsident des Hightech-Verbands Bitkom, Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Das betrifft insbesondere die so genannte Auftragsdatenverarbeitung.

Juristische AGB-Fallstricke für Hightech-Firmen Der Bundesverband Bitkom rät Unternehmen, ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) mit Hilfe von Mustertexten zu verfassen. "Streitigkeiten wegen rechtlicher Probleme können vor allem kleine Firmen massiv in Bedrängnis bringen", sagt Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Das Kleingedruckte werde oft nicht professionell genug formuliert. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen seien Unternehmen aber weitgehend sicher vor juristischen Fallstricken.

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Einführung in IT-Compliance Zusammen mit Horst Speichert, Spezialist für IT-Recht bei esb Rechtsanwälte in Stuttgart, bietet Blue Coat Systems jetzt einen weiteren Rechtsleitfaden an. Dieses Mal dreht sich alles rund um das Thema IT-Compliance.

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