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Geodienste: Transparenz und Datenschutz


Die CycloMedia Deutschland GmbH ist dem Datenschutz-Kodex für Geodatendienste beigetreten und wurde als neues Mitglied im Verband Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V. aufgenommen
Ziel, den Verbraucher- und Datenschutz im Internet fördern und durch Instrumente der Selbstregulierung in der Praxis umzusetzen

(15.05.13) - Die CycloMedia Deutschland GmbH bietet Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen großräumige und systematische Abbildungen der Umgebung auf Grundlage von Cycloramas (360 Grad-Panoramabilder) an. Aufgrund des von CycloMedia entwickelten Aufnahme- und Verarbeitungsverfahrens werden jeden Tag große Gebiete fotografiert und in eine Datenbank eingestellt. Jede Aufnahme enthält Angaben über den Ort, die Himmelsrichtung und die Uhrzeit, wobei ein großes Anwendungsspektrum ermöglicht wird, wie z.B. 3D-Messungen und 3D-Modellierung.

Unter anderem werden Cycloramas von Bundes-, Landes- und Kreisbehörden, Bezirkswasserverbänden, Polizei, Immobilienmaklern, Kreditinstituten und Versicherungsunternehmen verwendet. Der Anwender kann beim Verkauf oder bei der Bewertung von Grundstücken Bilder der Umgebung angucken, Planungen beurteilen, die Umgebung im Freien bewerten und Risiken für Versicherungen analysieren.

SRIW-Vorstandschef Harald Lemke sagte: "Mit der CycloMedia hat sich ein weiterer wichtiger Akteur freiwillig auf unseren Datenschutz-Kodex verpflichtet. Das zeigt, dass straßenbezogene Panoramadienste und die von uns entwickelten Spielregeln eine hohe Relevanz haben."

CycloMedia-Geschäftsführer Reinhold Tritschler erklärte: "Mit dem Beitritt zum Kodex verpflichten wir uns auf ein hohes Niveau an Transparenz und Datenschutz und werden damit unserer Verantwortung gegenüber den Bürgern gerecht."

Der Verein Selbstregulierung Informationswirtschaft e.V. wurde im August 2011 von führenden Unternehmen des ITK-Sektors sowie dem Branchenverband Bitkom gegründet. Sein Ziel ist es, den Verbraucher- und Datenschutz im Internet zu fördern und durch Instrumente der Selbstregulierung in der Praxis umzusetzen. So können Verbraucher seit September 2012 die Plattform www.geodatendienstekodex.de nutzen, um sich über die Funktionsweise von Geodatendiensten und die Möglichkeiten zur Unkenntlichmachung von Bildmaterial zu informieren. (SRIW: ra)

SRIW: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Markt / Unternehmen

  • Screening von Sanktionen

    Eine Untersuchung von LexisNexis Risk Solutions bietet Finanzdienstleistern Brancheneinblicke aus dem asiatisch-pazifischen Raum (APAC), Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA), Lateinamerika, den USA und Kanada. Die Untersuchung zeigt, dass sich die geschätzten Gesamtkosten für die Compliance zur Bekämpfung von Finanzkriminalität in diesen Märkten auf 180,9 Milliarden US-Dollar belaufen.

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    Im Zuge der Diskussionen und Hilfsmaßnahmen zur Milderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise empfiehlt der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V., besonderes Augenmerk auf sichere Digitalisierung zu legen. "Durch die Corona-Pandemie nimmt die zweite Welle der Digitalisierung so rapide Fahrt auf, wie es wohl niemand prognostiziert hat," beobachtet Thomas Spaeing, Vorstandsvorsitzender des BvD. "Eine Chance, die Deutschland bislang zu verschlafen drohte, ist auf einen Schlag omnipräsent", so Spaeing. "Vornehmste Aufgabe der Politik muss nun sein, die Entwicklung und den Einsatz sicherer deutscher und europäischer Tools zu fördern, damit diese zweite Welle der Digitalisierung nicht wieder ausschließlich den Wettbewerbern aus Übersee und Fernost überlassen wird."

  • Kosten der Corona-Krise gerecht verteilen

    Die Bundesregierung hat ein erstes Hilfspaket verabschiedet. Es soll die Folgen der Corona-Krise für die Bevölkerung, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft auffangen. Nach Einschätzung des Sozialverbands VdK wird es nicht ohne weitere Hilfen gehen. Vor allem Beschäftigte, Familien und Menschen mit Behinderung brauchen mehr Unterstützung. Insgesamt werden die Kosten bei einigen Hundert Milliarden Euro liegen und die Staatsverschuldung in die Höhe treiben. Experten gehen schon jetzt davon aus, dass die Staatsverschuldung das Ausmaß der Finanzkrise 2008 übersteigen wird. Diese Ausgaben müssen in der Zukunft wieder ausgeglichen werden. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt dazu:

  • Ein Jahr als Ombudsfrau der Inkassowirtschaft

    Seit rund einem Jahr ist Brigitte Zypries Ombudsfrau der Inkassowirtschaft. Sie zog eine erste Bilanz: "In diesem knappen Jahr haben sich 1.071 Verbraucherinnen oder Verbraucher mit Beschwerden an den BDIU gewandt. Die größte Zahl der Beschwerden konnte von der Geschäftsstelle zufriedenstellend geklärt werden, lediglich in 24 Fällen habe ich mich persönlich ausführlich mit dem Fall befasst. Bedenkt man, dass die Inkassounternehmen in Deutschland im Jahr 2019 über 40 Millionen Forderungsverfahren betreut haben, kommt auf rund 40.000 Forderungen eine Beschwerde. Das zeigt, dass die Inkassowirtschaft sehr gut arbeitet."

  • Reform internationaler Sportgroßveranstaltungen

    Transparency Deutschland fordert nach der Verschiebung der UEFA EURO 2020 sowie der Olympischen und Paralympischen Spiele Tokio 2020 auf das Jahr 2021 eine Neubewertung der Voraussetzungen und Ziele der "Nationalen Strategie Sportgroßveranstaltungen". Ein Grobkonzept für die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) in Auftrag gegebene Strategie liegt seit Anfang des Jahres vor. "Angesichts der zu erwartenden gravierenden humanitären und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie stellt sich die Frage nach einer Reform internationaler Sportgroßveranstaltungen noch dringlicher als zuvor. Ziel muss die konsequente Ausrichtung an Transparenz, Good Governance, Menschenrechten, Umwelt- und Ressourcenschutz in internationaler Solidarität und Kooperation sein", so Sylvia Schenk, Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency Deutschland. "Die weltweit anerkannten Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) müssten die Grundlage für eine zeitgemäße Interpretation der Olympischen Idee im 21. Jahrhundert bilden - so kann der Sport seinen Beitrag zur globalen Krisenbewältigung leisten."