- Anzeigen -

Sie sind hier: Home » Fachartikel » Entscheidungshilfen

Entscheidungsgrundlagen


Im Überblick

  • Beste Liquidität sind vermiedene Ausgaben

    Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie sind viele Familienunternehmen mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert - auch wenn sie bisher mit einem hervorragenden Geschäftsmodell und wirtschaftlich kerngesund unterwegs waren. Innerhalb weniger Tage muss das Management unverschuldet in den Krisenmodus umschalten, muss lose Enden von der Supply Chain bis zu den Absatzkanälen zusammenhalten, auf Sicht fahren und das Unternehmen ausschließlich über Liquidität steuern - und dies bei rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich laufend ändern bzw. unklar sind. Doch wie in diesem Umfeld den Betrieb aufrechterhalten? Vier Schritte führen durch bzw. aus der die Krise.


Im Überblick

  • Compliance-bezogene Kosten

    Datenschutzverletzungen mit einem genauen Preisschild zu versehen ist keine ganz triviale Aufgabe. Es wurden schon einige Berichte veröffentlicht, in denen versucht wurde, die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung zu berechnen. Aber inwieweit sind diese Zahlen aussagekräftig und geben uns Aufschluss für ein einzelnes Unternehmen? Sicherheitsvorfälle sind heute für jedes Unternehmen so gut wie unausweichlich. Deshalb verwenden Sicherheitsexperten solche Kennzahlen gerne als Unterstützung bei der Entscheidungsfindung. Man muss eine ungefähre Vorstellung davon haben, was eine potenzielle Datenschutzverletzung kosten kann, um in etwa einschätzen zu können wie viel man ausgeben muss, um sie zu verhindern. Und nicht zuletzt, um die Ausgaben auf der Geschäftsleitungsebene oder der Vorstandsetage zu rechtfertigen.


- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>


Inhalte


27.09.16 - Wie Online-Händler ihrer Buchführungspflicht nachkommen

11.08.16 - Effiziente Compliance mittels Netzwerkzugangskontrolle

26.07.16 - Chancen und Risiken für Unternehmen vor dem Hintergrund aktueller Datenschutzbestimmungen in Europa

20.06.16 - GDPR aus Sicht des Identity und Access Managements

25.03.15 - Big Data und die Bedeutung in internationalen Ermittlungen

05.09.14 - Fünf einfache Taktiken, um die Compliance-Prüfung zu überstehen

13.03.14 - Mit Information Governance & E-Discovery unternehmensweit Risiken minimieren

03.02.14 - Dokumentenverwaltung: Technologieunterstützte Sichtung im Zeitalter von "Big Data"

27.08.13 - SEPA-Umstellung vereinfachen durch Third-Party-Systeme

03.11.10 - Internationale Handelsströme ziehen Geldwäscher an: Wie können Unternehmen den besonderen Compliance-Anforderungen im Außenwirtschaftsverkehr gerecht werden

17.05.10 - Compliance-Prüfungen: Aufbau, Überwachung und Verbesserung von Compliance Management-Systemen (CMS)

26.02.10 - "Social Media Tools": Notwendiges Übel oder unvermeidbare Notwendigkeit?

21.01.10 - Die drei am meisten unterschätzten Nebenwirkungen von Compliance

13.01.10 - Korruption und Wirtschaftskrise: Machen sich Präventionsmaßnahmen bezahlt?

17.08.09 - 4 Tipps, wie Firmen kostengünstig die IKS/RMS-Anforderung von BilMoG umsetzen können

06.08.09 - Erst Sicherheit, dann Compliance: Ein statisches Security-Programm vermittelt ein falsches Gefühl der Sicherheit

02.04.09 - Anonymität und Vertraulichkeit als Basis: Wie ein ideales Hinweisgebersystem beschaffen sein sollte

20.02.09 - Die Geschäftsleitung eines Unternehmens haftet etwa bei Rechtsstreitigkeiten, wenn entsprechende Originaldokumente nicht mehr auffindbar sind

10.02.09 - Deutscher Fiskus erschwert Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

16.01.09 - Neue Anforderungen an Corporate Governance und Compliance machen auch um Outsourcing-Dienstleistungen keinen Bogen

19.04.17 - Der Aufbau eines erfolgreichen Compliance- und Ethik-Programms kann anstrengend sein

08.09.17 - Digitale Signaturen für die Architektur-, Ingenieur- & Baubranche: Gesetzliche Anforderungen in den USA mit Modellcharakter?

18.01.18 - MiFID-II-Compliance: Fünf Tipps zur Umsetzung der Vorgaben, die MiFID II für die Kommunikationssysteme von Finanzdienstleistern mit sich bringt

03.04.18 - Tipps für den Aufbau eines Programms für das Sicherheits-Risikomanagement

22.01.20 - Bankenauftrag: Vertrauensvorschuss in Neugeschäft ummünzen

14.05.20 - PSD2: Alles, was man wissen muss

02.06.20 - Ärzte brauchen im Corona-Notstand Rechtssicherheit

12.06.20 - Was kostet eine Datenschutzverletzung? Versuch einer Einschätzung

25.06.20 - Familienunternehmen mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert

Meldungen: Entscheidungshilfen

  • Triage-Entscheidungen treffen

    Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie kann auch das deutsche Gesundheitssystem an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie kann es wie etwa in Italien zu Situationen kommen, in denen nicht mehr alle Patienten einer lebenserhaltenden Intensivbehandlung zugeführt werden können. Entscheidungen über die Zuteilung knapper Ressourcen wären dann unausweichlich. Da es an rechtsverbindlichen Vorgaben für solche Entscheidungen fehlt, bewegen sich Mediziner auf ethisch wie rechtlich ungesichertem Terrain. Im Ernstfall drohen Ärzten und Krankenhäusern erhebliche Haftungsrisiken, wenn einem Patienten die medizinisch erforderliche Behandlung verweigert wird.

  • Was bedeutet RTS SCA/CSC für PSD2?

    Im September 2019 sind sie in vollem Umfang in Kraft getreten: Die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Service Directive), die meist mit der Abkürzung PSD2 bezeichnet wird, und die technischen Regulierungsstandards (Regulatory Technical Standards, RTS), die vorschreiben, wie PSD2 umzusetzen ist. Die Richtlinie gilt für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und verpflichtet sämtliche Finanzinstitute, ihre Kundendaten und Zahlungsnetzwerke für Zahlungsdienstleister (Payment Service Providers, PSP) und andere Drittanbieter (Third Party Providers, TPP) zu öffnen. Ziel der Richtlinie ist es, das Monopol der Finanzinstitute auf die Daten ihrer Nutzer abzuschaffen, den Wettbewerb zu stärken und neue, innovative Finanzlösungen zu fördern sowie gleichzeitig Standards zur Gewährleistung der Interoperabilität und der Sicherheit von Nutzerdaten festzulegen.

  • Datenqualität sowie Datenmaskierung

    FinTechs machen es den traditionellen Geldinstituten vor, worin die Zukunft liegt: In den Kundendaten. Diese dürfen Banken jedoch nicht mehr in einen großen Pool leiten und in Datensilos verteilen. Stattdessen müssen sie dafür sorgen, dass ihre Abteilungen und Entwickler unkompliziert auf Daten zugreifen und diese datenschutzkonform verarbeiten. Erst dann können Banken ihren Kunden in Echtzeit personalisierte Angebote machen. Sobald eine Kunde etwas tut, gleichen gute Finanz-Startups die Aktion mit der Historie ab, um sofort ein personalisiertes Angebot zu unterbreiten. Diese Agilität ist der große Vorteil. Allerdings haben viele Verbraucher ihr Geld noch überwiegend bei einer klassischen Bank liegen. Die wenigsten wickeln ihre Überweisungen über FinTechs oder Messenger ab. Der Grund: Geldinstitute genießen bei Verbrauchern vor allem hinsichtlich des Datenschutzes das höchste Vertrauen. Diese Einschätzung trifft die "BLC Studie Datenschutz 2018", durchgeführt von Berg, Lund & Company. "Den Vertrauensvorschuss und ihre große Kundenbasis müssen Banken nutzen, um neue Geschäftsmodelle mutig anzugehen", empfiehlt die Studie. Bleibt die Frage nach dem Wie? Das schnelle Entwickeln einer App ist die Antwort. Doch dafür gilt es zunächst, für Datenqualität und -schutz zu sorgen - und zwar so, dass sich der Datenzugriff nicht verlangsamt. Genau das blockieren die Datensilos, welche die meisten Banken verwalten.

  • Grundlagen eines Sicherheits-Risikoprogramms

    Die Vielzahl und Schwere der Datensicherheitsverletzungen, auf die ein Unternehmen heute vorbereitet sein muss, zeigt, wie grundlegend wichtig es ist, im Hinblick auf die Datensicherheit ein Konzept und ein Ziel zu definieren. Compliance-Manager erleben tagtäglich, zu welchen katastrophalen Konsequenzen es führen kann, wenn dies versäumt wird. Aus diesem Grund werden im Folgenden die Grundlagen des Risikomanagements noch einmal zusammengefasst.

  • MiFID II ist da

    Die überarbeitete EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente, die unter dem Kürzel MiFID II bekannt ist, trat am 3. Januar 2018 in Kraft. Die Gesetzgebung verlangt von allen Finanzdienstleistern, die in der EU tätig sind, dass sie Telefongespräche, SMS und elektronische Kommunikation, die sich auf "die Annahme, Übermittlung und Ausführung von Aufträgen oder den Handel auf eigene Rechnung" beziehen, aufzeichnen und mindestens fünf Jahre lang speichern. Welche technischen Herausforderungen ergeben sich daraus für die Finanzinstitute? Laurent Paterac, Director Vertical Sales Finance der Region EUNO bei der ALE Switzerland GmbH, erläutert die Auswirkungen von MiFID II und zeigt auf, wie betroffene Organisationen die Vorgaben einhalten können.