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Hintergrund


Im Überblick

  • Fremdfinanzierung & Risikocheck

    Verschlechtert sich das Rating eines Unternehmens, ändert der Banker seinen Blickwinkel darauf. Das sorgt in der Regel für Emotionen bei Geschäftsführern und Gesellschaftern. Doch: Der Finanzierer braucht schlichtweg die Sicherheit, dass geliehenes Geld auch zurückbezahlt werden kann - selbst wenn es "hart auf hart" kommt. Und so liegt es quasi in der Natur des Bankers, durch die Risikobrille auf Unternehmensgeschicke zu blicken und Prozesse zu hinterfragen. Er will Entscheidungsprozesse des Managements beurteilen können: Wie werden Entscheidungen getroffen? Wer ist in die Entscheidungsfindung eingebunden? Zu welchem Zeitpunkt und wie erfolgt die Umsetzung einer Entscheidung? An dieser Stelle wird häufig missverstanden, welche Botschaften "richtig" für den Banker sind. Der vielfache Glaube, nur gute Nachrichten sind "bankable" ist nicht nur falsch, sondern auch gefährlich. Denn diese Botschaften sind in aller Regel nicht stimmig und beleuchten nur die positive Seite der Medaille - was mit der Risikosicht des Bankers kollidiert und so für Zweifel sorgt. Statt Risiken auszublenden und nur von positiven Perspektiven zu berichten, ist ein realistischer Blick nach vorne, die Beschreibung von Chancen und Risiken gleichermaßen und vor allem die Reaktion darauf gefragt.


Im Überblick

  • Mustererkennung beim E-Mail-Betrug

    4 Milliarden US-Dollar Jahresgesamtverlust in 2020: Der Bericht der vom FBI geführten Beschwerdestelle für Internetkriminalität offenbart erschreckende Zahlen. "Der E-Mail Betrug mit Phishing, Malware und Ransomware hat besonders stark zugenommen, wobei Cyberkriminelle die Corona-Krise für ihre E-Mail Betrugsmaschen ausnutzten. Pandemie-Themen wie Impfstoffe, Hilfen für Unternehmen oder neue COVID19-Varianten beflügelten ihre Kreativität und wurden für allgemeine Phishing- oder gezielte Social Engineering-Angriffe verwendet", macht IT-Sicherheitsexpertin Patrycja Schrenk, Geschäftsführerin der PSW Group, auf den jüngst erschienenen Bericht des Internet Crime Complaint Centers aufmerksam. Neben dem sogenannten Business E-Mail Compromise, in Deutschland als "Chefmasche" bezeichnet, verursachte E-Mail Account Compromise, eine Taktik, bei der E-Mail-Konten kompromittiert werden, um Zugang zu legitimen Postfächern zu erhalten, dabei die höchsten Verluste, die mit über 1,8 Milliarden US-Dollar beziffert. Tatsächlich sind diese beiden Angriffsarten sowie Phishing dem Bericht zufolge eine größere Bedrohung als Ransomware: Finanzielle Verluste waren - verglichen mit Ransomware-Angriffen - 64 Mal höher.


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Inhalte


23.10.18 - Zehn Jahre Finanzkrise: Viele Reformen - wenig Wirkung

23.10.18 - Musterfeststellungsklage: vzbv klagt in Kooperation mit dem ADAC gegen die Volkswagen AG

06.11.18 - Bekämpfung des Abmahnmissbrauchs im Bereich der Datenschutz-Grundverordnung

04.12.18 - Justizminister Bausback stellt Zentrale Koordinierungsstelle Vermögensabschöpfung bei der Generalstaatsanwaltschaft München vor

06.12.18 - Arbeitgeber müssen ihren Mitarbeitern Wahl der Krankenkasse überlassen – Missachtung des Wahlrechts führt zu Beanstandungen

15.02.19 - IT-Sicherheitstrends 2019: Für die Compliance zeichnet sich eine Verschärfung bestehender Regeln ab

18.02.19 - Durch elDAS deutlich mehr qualifizierte Vertrauensdienste in Europa

20.03.19 - No-Deal-Brexit erhöht Druck auf Datenschützer in Unternehmen

03.04.19 - Markt für neue digitale Bezahlmethoden, sogenannte "Mobile Payments"

17.04.19 - "Freiheit im Internet ja, aber keine rechtsfreien Räume" - Bayerns Justizminister Georg Eisenreich forderte erweiterte Strafbarkeit von Plattformen für kriminelle Geschäfte im Darknet

05.07.19 - DSGVO – 1 Jahr danach: Ein Datenschützer zieht Bilanz

08.07.19 - Befugnis zur Telekommunikationsüberwachung bei Verdacht auf Wohnungseinbruchdiebstahl

15.07.19 - Nach einem Jahr DSGVO noch viele Unternehmen unsicher

15.07.19 - DSGVO: Das erste Jahr brachte höhere Datenhygiene und auch Bürokratie

17.07.19 - EU-DSGVO drängt mehr Unternehmen zur Verschlüsselung der Kommunikation als das Geschäftsgeheimnisgesetz

19.07.19 - Internetwirtschaft diskutierte Datenschutz in Washington: EU-US Privacy Shield stärken

24.07.19 - Ein Jahr EU-DSGVO: Zeit für eine Bestandsaufnahme

16.08.19 - Vertragsabschluss: Wie Sprachassistenten die Versicherungswelt verändern

04.10.19 - Bayerns Justizminister Eisenreich: "Bei der Mietpreisbremse muss auf Bundesebene nachgebessert werden"

09.10.19 - Nie zuvor war Cybersicherheit derart wichtig, einschließlich der Compliance-Anforderungen

04.11.19 - Sanktionierung von Unternehmen ohne Gefährdung der Wirtschaft

05.11.19 - Rechtsgutachten stellt fest: Umsetzung der EU-Mediendienste-Richtlinie erfordert Interessenausgleich zwischen TV-Sendern, Medienplattformen und Nutzern

07.11.19 - Unternehmensübergabe: Geduld und Einfühlungsvermögen für erfolgreichen Generationswechsel

08.11.19 - Datenschutzbeauftragter: Wohl bald keine Pflicht mehr für Kleinbetriebe

06.04.20 - Das Verständnis von Datenschutz – über die Grenzen hinaus

15.04.20 - Ein globaler Blick auf die Datenschutz-Landschaft

29.04.20 - Bayerns Justizminister Eisenreich fordert ein zeitgemäßes Cyberstrafrecht

24.06.20 - Datenschutzexperte: Sanktionen müssen verhältnismäßig sein

01.07.20 - Dateneigentum: Wie Unternehmen die Datenhoheit ihrer Kunden gewährleisten

11.08.20 - Bayerns Justizminister Eisenreich: "Wir brauchen gleiche Regeln für alle - Löschpflicht für strafbare Inhalte muss auch für Videoplattformen wie YouTube umfassend gelten"

25.08.20 - CEO-Fraud - Wie uns das geschriebene Wort in Schwierigkeiten bringen kann

27.08.20 - Bayern will härtere Strafen bei digitalen Angriffen auf Krankenhäuser und andere kritische Infrastrukturen

23.10.20 - Möglichkeiten auch ohne Shield: Folgen des EuGH-Urteils zum Privacy Shield

02.02.21 - Wettbewerbszentrale unterbindet Werbung mit pauschaler Behauptung eines "Verbots von Ölheizungen ab 2026"

08.02.21 - Warum eine Karriere als Datenschützer Zukunftsperspektiven hat

09.02.21 - Weniger technisch als organisatorisch herausfordernd wird auch 2021 die Einhaltung der vielen Gesetze und Verordnungen sein

19.03.21 - Prozesse und Abläufe neu evaluieren und den Regularien der EU-DSGVO anzupassen

12.03.21 - Datenschutz im Jahr 2021: Größeres Bewusstsein der Verbraucher, aber auch mehr Datensammeln durch Anbieter

18.05.21 - Gleichberechtigung im Berufsleben: Fünf Erkenntnisse aus dem Krisenjahr

01.06.21 - Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: "Legal Tech kann helfen, Kosten und Zeit zu sparen, z.B. bei Mieter- und Fluggastrechten"

15.06.21 - Mehr Rechtssicherheit für Internetnutzer: Neue Clearingstelle Urheberrecht im Internet (CUII) nimmt ihre Arbeit auf

17.06.21 - Ein konsequenter Multilateralismus und stabile Kooperationen mit Dritten müssen Leitlinie bleiben

16.07.21 - DSGVO: Die fünf größten Fallstricke bei der Umsetzung

27.09.21 - Organisationale Integrität ist dieser Tage bedeutsamer denn je

04.10.21 - Bayerns Justizminister Eisenreich: "Legal Tech kann helfen, Zeit und Kosten zu sparen. Aber der Gesetzgeber muss klar benennen, wo die Grenzen dieser Plattformen liegen"

19.10.21 - Lieferantenverpflichtung zur E-Rechnung: Ein wichtiger Impuls Richtung Digitalisierung

10.12.21 - Bayern geht gezielt gegen Korruption im Gesundheitssektor vor

14.12.21 - ESG-Bedenken treiben die Eigenkapitalkosten von Mineralölunternehmen in die Höhe

16.12.21 - E-Mail-Betrug verursacht größte Verluste für Unternehmen

17.01.21 - Risikobrille des Bankers: Ein Blick lohnt auch für Geschäftsführer und Gesellschafter

Meldungen: Markt / Hintergrund

  • Pool der verfügbaren Kreditinstitute schrumpft

    ESG-Bedenken lassen die Finanzierungskosten für Mineralölunternehmen rapide ansteigen, da das Interesse an Investitionen in kohlenwasserstoffintensive Anlagen schwindet und die Fondsmandate immer restriktiver werden. Obwohl sich viele Ölunternehmen aus der Perspektive der Kreditvergabe in einer besseren Verfassung befinden als in den letzten Jahren, da ihre Bilanzen durch den Anstieg der Ölpreise im Jahr 2021 gestärkt wurden, wird es für sie immer schwieriger, Finanzmittel zu beschaffen. Denn der Pool an bereitwilligen Investoren schrumpft und die Banken beugen sich dem Druck, ihre Kreditvergabe dem Trend zur CO2-Reduktion anzupassen. Tullow Oil emittierte im April eine Anleihe mit einem Volumen von 1,8 Mrd. USD, die aufgrund ihres zweistelligen Kupons und der gleichzeitigen Vereinfachung der Kapitalstruktur vom Markt gut aufgenommen wurde. Die im letzten Monat von Ithaca, einem Unternehmen, das sich im Besitz von Delek befindet, aufgelegte Anleihe war jedoch eine andere Angelegenheit. Der Preis des Titels lag weit unter dem Marktpreis und wird immer noch leicht unter dem Emissionspreis gehandelt, trotz eines saftigen Kupons von 9 Prozent, einer gut ausgestatteten, kostengünstigen Vermögensbasis und einer beträchtlichen Cash-Generierung.

  • Betrug und Korruption im Gesundheitswesen

    Schmiergelder, gefakte Corona-Tests, falsche Abrechnungen: Zum Schutz des Gesundheitssystems hat der Minister bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg im vergangenen Jahr die "Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen" (ZKG) eingerichtet. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: "425 Milliarden Euro wurden nach Schätzungen vergangenes Jahr im deutschen Gesundheitssystem umgesetzt. Vor diesem großen Wirtschaftssektor machen Kriminelle nicht Halt. Betrug und Korruption im Gesundheitswesen können viel Schaden anrichten - von enormen finanziellen Schäden bei Krankenkassen und Versicherungen bis hin zu Gesundheitsschäden bei Patienten. Dem muss der Staat entschlossen entgegentreten. Deshalb setzt Bayern ab morgen zusätzlich auf eine neue Hinweisgeber-Plattform, um gezielt gegen die schwarzen Schafe der Branche vorzugehen." Justizminister Eisenreich: "Das Gesundheitssystem in Bayern ist sehr leistungsfähig. Den vielen im Gesundheits- und Pflegebereich Tätigen, die sich für die Gesundheit anderer mit großer Hilfsbereitschaft einsetzen, möchte ich herzlich danken."

  • Digitalisierung im Gebäudereinigerhandwerk

    Seit November 2020 sind Unternehmen, die als Auftragnehmer für den Bund und seine Behörden tätig sind, verpflichtet, ihre Rechnungen als elektronische Rechnung (kurz: E-Rechnung) einzureichen. Mit dieser sogenannten Lieferantenverpflichtung will die öffentliche Verwaltung den Impuls an die Wirtschaft senden, Papierrechnungen aus dem Büro zu verbannen. Wenngleich die E-Rechnung wirtschaftlich und ökologisch Vorteile bietet und einen kräftigen Digitalisierungsschub mit sich bringt, hat die Umstellung dennoch ihre Tücken. Auch der Gebäudedienstleister Niederberger Berlin, Auftragnehmer unter anderem für die Reinigung von Liegenschaften der Bundespolizei sowie Bundesministerien als auch von Landesbehörden und Bezirksämtern Berlins weiß die Vorzüge zu schätzen, kennt aber auch die Tücken: "Es ist zeitgemäß, dass wir unsere Rechnungen an die Behörden nicht mehr per Post verschicken müssen. Das spart Geld für Papier, Druck und Porto und ist umweltfreundlich", so Betriebsleiter Peter Hollmann.

  • Bundesrat verabschiedet Legal-Tech-Gesetz

    Der Bundesrat verabschiedete am 25. Juni 2021 das Legal-Tech-Gesetz ("Gesetz zur Förderung verbrauchergerechter Angebote im Rechtsdienstleistungsmarkt"). Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: "Legal-Tech-Plattformen können Zeit und Kosten sparen. Durch das Gesetz werden die Anforderungen an die Legal-Tech-Plattformen verschärft. Das begrüße ich ausdrücklich - Verbraucher und Unternehmer brauchen Rechtssicherheit." Die Justizministerkonferenz hatte den Bund vergangenes Jahr auf Initiative Bayerns aufgefordert, Rechtssicherheit für Verbraucher und Unternehmen bei Legal Tech zu schaffen. Das nun vorliegende Gesetz ist für Justizminister Eisenreich aber nur ein Schritt in die richtige Richtung. Eisenreich: "Weitere müssen folgen. Insbesondere bei drei Punkten sehe ich weiteren Nachbesserungsbedarf."

  • Compliance & Integrität: Rolle der Aufsichtsräte

    Compliance-Verstöße in Unternehmen gelangen schnell an die Öffentlichkeit und werden in der Regel mit hohen Strafen geahndet. Die Reputation leidet enorm, hohe Umsatzverluste sind an der Tagesordnung. Eine der zentralen Aufgaben des Aufsichtsrats ist daher die Überwachung des Compliance-Managements. In Zeiten voller Unsicherheiten und stetigen Veränderungen reicht ein funktionierendes Compliance-Management-System aber nicht mehr aus, es braucht ein stabiles, werteorientiertes Gebilde innerhalb der Organisation. Compliance-Management heißt ja nicht mehr als die geschriebenen Regeln und Gesetze zu befolgen. Integritätsmanagement dagegen bedeutet, sich aus eigener Überzeugung im Einklang mit dem eigenen Wertesystem an gesellschaftliche Werte und Normen zu halten, geschriebene wie ungeschriebene, im Sinne eines ethischen Rahmens. Während Integrität in Graubereichen und bei Unsicherheiten also für legitimes Handeln sorgt, stellt ein funktionierendes Compliance-Management System lediglich die Einhaltung von Gesetzen sicher.