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Document Compliance: Umgang mit Ursprungbelegen


Das Webinar "The Sounds of Compliance - Shredding Master Documents" widmet sich dem Thema Dokumenten-Compliance
Überblick über die "Qumas Scanning Solution" in Bezug auf Dokumentenmanagement und Dokumenten-Compliance


(29.05.09) - Am Donnerstag, 4. Juni 2009, 17:00 Uhr, findet das Webinar "The Sounds of Compliance - Shredding Master Documents" statt. Gastgeber sind Qumas und Dr. Jörg Stüben, Business Project Manager IDEA für Controlled Documents, Boehringer Ingelheim. Die Dauer des Webinars beträgt 45 Minuten.

Die Pflicht zur Aufbewahrung von Dokumenten ist gerade im Pharma-Bereich ein hochrangiges Compliance-Gebot. Allerdings stellt sich die Frage, ob unbedingt die Originale von Belegen aufbewahrt werden müssen, oder ob auch mit elektronischen Scans der Originale einer Pflicht zur Aufbewahrung nachgekommen werden kann. Eine Arbeitsgemeinschaft einiger deutscher Pharma-Unternehmen ging dieser Frage nach und kam zum Schluss, dass durchaus auch elektronische Scans der Originale archiviert werden können.

Dr. Jörg Stüben berichtet in einem Vortrag über die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft und über das Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim, das sich nach Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden entschloss, die Master-Dokumente einzuscannen und anschließend zu vernichten.

Boehringer Ingelheim verwendete für den Scan-Prozess die Lösung von Qumas. Ken Hayward, CTO Qumas, gibt in diesem Zusammenhang einen Überblick über die "Qumas Scanning Solution" in Bezug auf Dokumentenmanagement und Dokumenten-Compliance.

Qumas ist Anbieter von Risiko- und Compliane-Management-Lösungen (GRC) auf Unternehmensebene, unter anderem speziell für Dokumentenverwaltung und Qualitätssicherung in der Life Sciences-Branche. Kernprodukte sind: "Qumas DocCompliance" für die elektronische Dokumentenverwaltung und "Qumas ProcessCompliance" für Qualitätssicherung.

Am Ende der Webinar-Präsentation soll es Zeit für Fragen geben. (Qumas)

Das Webinar "The Sounds of Compliance - Shredding Master Documents"
Donnerstag, 4. Juni 2009
17:00 Uhr
(Qumas: ra)


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Meldungen: Markt-Nachrichten

  • Massiver Datenschutzverstoß

    Vierzehn Menschenrechts- und Digitalrechtsorganisationen - darunter auch die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) - starteten, koordiniert von Liberties, die Kampagne #StopSpyingOnUs, indem sie gleichzeitig in neun EU-Ländern bei ihren nationalen Datenschutz-Aufsichtsbehörden Beschwerden gegen illegale Verfahren der verhaltensorientierten Werbung einreichen. Zu den Ländern, die an der Kampagne teilnehmen, gehören Deutschland, Belgien, Italien, Frankreich, Estland, Bulgarien, Ungarn, Slowenien und die Tschechische Republik. Dies ist die dritte Welle einer Kampagne, die 2018 begann. Die ersten Beschwerden wurden bei den britischen und irischen Datenschutzbehörden eingereicht.

  • Tausende Briefkastengesellschaften vorgehalten

    Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte. Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

  • Korruption: Dunkelfeld weiterhin sehr groß

    Das Bundeskriminalamt (BKA) hat 2017 einen Rückgang der Korruptionsstraftaten registriert. Wie aus dem veröffentlichten Bundeslagebild Korruption hervorgeht, nahm die Zahl dieser Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent auf 4.894 ab. Damit wurde 2017 die niedrigste Anzahl von Korruptionsstraftaten seit fünf Jahren gemeldet. Das BKA führt diese Entwicklung unter anderem auf etablierte Compliance-Strukturen in Unternehmen und Behörden sowie auf die damit verbundene Sensibilisierung der Mitarbeiter zurück. Einen Grund zur Entwarnung liefern die Zahlen indes nicht: Nur ein Teil aller begangenen Korruptionsstraftaten wird polizeilich bekannt. Das Dunkelfeld wird weiterhin als sehr groß eingeschätzt.

  • Organisierte Kriminalität ist transnational

    "Die Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter und Betätigungsfelder. Damit ist und bleibt das Bedrohungs- und Schadenspotential, das von Organisierter Kriminalität ausgeht, unverändert hoch", so BKA-Präsident Holger Münch bei der heutigen Pressekonferenz im BKA-Wiesbaden zur Vorstellung des Lagebildes Organisierte Kriminalität 2017. Die Gesamtzahl der Ermittlungsverfahren gegen Gruppierungen der Organisierten Kriminalität liegt auf unverändert hohem Niveau: 2017 wurden 572 OK-Verfahren registriert (2016: 563). Rund 1/3 der OK-Gruppierungen ist im Bereich der Rauschgiftkriminalität (36,2 Prozent) aktiv. Damit ist und bleibt Drogenhandel das Hauptbetätigungsfeld von OK-Gruppierungen, gefolgt von Eigentumskriminalität (16,4 Prozent). An dritter Stelle findet sich Wirtschaftskriminalität (11,0 Prozent). Der polizeilich erfasste Schaden lag 2017 bei rund 210 Millionen Euro (2016: rund 1 Mrd. Euro).

  • Finanzermittlungen der Ermittlungsbehörden

    Der FIU-Jahresbericht für das Jahr 2016 verzeichnet mit rund 40 Prozent die höchste Steigerungsrate an Geldwäscheverdachtsmeldungen innerhalb der letzten 15 Jahre. Insgesamt 40.690 (2015: 29.108) Verdachtsmeldungen nach dem Geldwäschegesetz wurden an die FIU übermittelt, der Großteil davon von den Kreditinstituten. Mit 38 Prozent (2015: 32 Prozent) sind die meisten Bezüge zum Deliktsbereich Betrug festgestellt worden. Darunter fallen zum Beispiel auch der Warenbetrug über das Internet und der CEO-Fraud. Durch die Erkenntnisse, die direkt aus den Verdachtsmeldungen gewonnen werden konnten und den anschließenden verfahrensunabhängigen Finanzermittlungen stellten die Ermittlungsbehörden insgesamt Vermögenswerte von rund 69, 8 Millionen Euro sicher. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

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