Produktsicherheit in der chemischen Industrie
An der effizienten und erfolgreichen Umsetzung von REACH hängen nunmehr Umsatz und Marktzugang
Die EU-Chemikalienverordnung REACH sowie die Umstellung auf GHS sind die derzeit dominierenden Themen für die Produktsicherheit
(16.11.09) - Die Produktsicherheit als Aufgabenbereich der chemischen Industrie und der nachgeschalteten Anwender verzeichnet Jahr für Jahr einen enormen Bedeutungszuwachs. In wirtschaftlich kritischen Zeiten, in denen so vieles auf dem Prüfstand steht, resultiert aus dem Wachstum zugleich eine erhebliche Verpflichtung: An der effizienten und erfolgreichen Umsetzung von REACH hängen nunmehr Umsatz und Marktzugang. Mit den bevorstehenden Fristen für die Registrierung wird sich in 2010 erweisen, welche Unternehmen die seit langem angekündigte Konsolidierung des Marktes verkraften.
Aufgrund weit reichender Konsequenzen sowohl für die chemische Industrie als auch nachgeschaltete Anwender sind die EU-Chemikalienverordnung REACH sowie die Umstellung auf GHS die derzeit dominierenden Themen für die Produktsicherheit. Damit der wirtschaftliche Erfolg weiterhin gewährleistet bleibt, gilt es, die auf den Weg gebrachten neuen Richtlinien effizient umzusetzen.
Wie die Arbeit der Produktsicherheit unter diesen Bedingungen optimiert werden kann, ist Thema auf dem Forum Produktsicherheit in der chemischen Industrie, das bereits zum dritten Mal von der Chem-Academy vom 25. bis 27. Januar 2010 in Köln veranstaltet wird. Dort treffen sich Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter aus den Bereichen REACH, Produktsicherheit und Qualitätssicherung, um wichtige Aspekte bei der Umsetzung von REACH zu diskutieren.
Die Fachkonferenz gibt dabei Antworten auf zentrale Fragen im Hinblick auf die Implementierung von GHS sowie den wirkungsvollen Schutz geistigen Eigentums und die Einflussfaktoren in SIEFs und Konsortien. Gerade im Hinblick auf die bevorstehende Registrierung in 2010, wendet sich die Veranstaltung der Frage zu, was in der Phase nach der Vorregistrierung und vor der Registrierung zu beachten ist. Darüber hinaus stellen Top-Referenten der Clariant International AG, ECHA, BAuA, Evonik Degussa GmbH, ThyssenKrupp AG, Ford-Werke GmbH u.v.m. Best Practices vor und geben Einblicke in ihre Projekte.
Unter dem Motto "Schritt für Schritt zur Registrierung unter REACH" befasst sich am dritten Tag der Veranstaltung ein interaktiver Workshop mit den Anforderungen an die Registrierung und der schrittweisen Umsetzung. Der Workshop steht unter der Leitung von Dr. Volker J. Soballa, Koordinator für die Implementierung von REACH bei der Evonik Degussa GmbH. (Vereon: ra)
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