- Anzeigen -

Sie sind hier: Home » Literatur » Schriften

Planung & Durchführung von Infrastrukturprojekten


Neue Richtlinie VDI 7001 "Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Bau von Infrastrukturprojekten; Standards für die Leistungsphasen der Ingenieure"
Kommunikation als Erfolgsfaktor bei Infrastrukturprojekten


(10.06.13) - Immer häufiger sind die Planung und Durchführung bedeutender Infrastrukturvorhaben Gegenstand öffentlicher Debatten. Sachliche Aspekte in der Abwägung des Für und Wider von Projekten stehen oftmals hinter Emotionen zurück. Um als ein weltweit führender Industrie- und Technikstandort auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein und hierdurch Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern, sind Investitionen in Ausbau und Modernisierung von Infrastrukturen jedoch unerlässlich.

Um die effiziente Planung und Durchführung von Infrastrukturprojekten zu gewährleisten, bedarf es künftig Lösungen, die gesellschaftlich tragfähig sind und im Dialog gefunden werden müssen. Dies ist nicht nur aus Gründen des gesellschaftlichen Zusammenhalts geboten, sondern auch ökonomisch äußerst sinnvoll. Damit sind Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung zu erfolgskritischen Faktoren für Infrastruktur- und Industrieprojekte geworden.

Genau an diesem Punkt setzt die neue Richtlinie VDI 7001 "Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Bau von Infrastrukturprojekten; Standards für die Leistungsphasen der Ingenieure" an. Die Richtlinie formuliert Standards für gute Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Bau von Infrastrukturprojekten; kann in entsprechender Ausgestaltung aber auch für kleinere Planungsvorhaben (beispielsweise Umgehungsstraßen) angewendet werden. Sie orientiert sich bei ihren Ausführungen an den Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Die Richtlinie soll damit dem Bedürfnis der Öffentlichkeit nach mehr Transparenz und Mitsprache Rechnung tragen. Gleichzeitig lässt sich so auch die Wahrscheinlichkeit von Fehlentwicklungen bei Planung, Bauausführung, Terminplanung und Kostenkalkulation reduzieren.

Herausgeber der Richtlinie VDI 7001 "Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Bau von Infrastrukturprojekten; Standards für die Leistungsphasen der Ingenieure" ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG).

Die Richtlinie ist ab Mai als Entwurf zum Preis von EUR 71,80 beim Beuth Verlag in erhältlich.
Die Einspruchsfrist endet am 31. August 2013. Einsprüche können abgegeben werden.
(VDI Verein Deutscher Ingenieure: ra)

VDI Verein Deutscher Ingenieure: Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -




Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Schriften

  • Infodienst "Datenschutz für Praktiker"

    Die Gründe, weshalb Aufsichtsbehörden 2019 Bußgelder auf Basis der DSGVO aussprachen, waren vielfältig. So wurden z. B. im Fall einer Immobiliengesellschaft personenbezogene Daten von Mietern in einem Archivsystem gespeichert, in dem eine Löschung nicht mehr benötigter Daten nicht vorgesehen war. Eine Prüfung, ob eine Speicherung zulässig oder überhaupt erforderlich ist, fand nicht statt. Die Berliner Aufsichtsbehörde sprach ein Bußgeld in zweistelliger Millionenhöhe aus, das bisher höchste in Deutschland. In einem weiteren Bußgeldfall wurden mehrere Einzelverstöße eines Lieferdienstes geahndet. Mehrheitlich ging es um Nichtachtung der Betroffenenrechte. Unter anderem hatten sich Kunden über unerwünschte Werbemails beschwert und in anderen Fällen waren Betroffenenanfragen nicht beantwortet worden.

  • Rechtsfragen im Technologieumfeld

    Die Welt ist digital geworden und nahezu überall fallen heutzutage Daten an. Dies bringt jedoch auch eine große Verantwortung für Unternehmen mit sich. Spätestens seit dem Inkrafttreten der Europäischen Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 gelten dafür auf europäischer Ebene strenge Regeln, deren Nichteinhaltung zu empfindlichen Geldstrafen führen kann. So können Datenschutzfragen heute über den Fall und Untergang eines Business-Modells entscheiden. Gerade im Marketing, wo besonders viel Kontakt externen Parteien herrscht, ist daher das Wissen zu diversen Zulässigkeiten fundamental und unabdingbar. Ein steigender Beratungsbedarf in der Praxis verdeutlicht die steigende Bedeutung der Rechtsfragen im Technologieumfeld.

  • Spannungsfeld: datenschutzrechtliche Anforderung

    Für deutsche Unternehmen rückt die Beschäftigung mit internen Untersuchungen und Compliance-Themen immer stärker in den Fokus. Grund hierfür sind nach Ansicht der internationalen Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells eine Reihe wichtiger Entwicklungen auf dem Gebiet der Compliance und der internen Untersuchungen. Dokumentenbeschlagnahmen und Diskussionen über den Schutz vertraulicher Informationen, steigende Anforderungen aus dem Datenschutzrecht sowie die Pläne der Bundesregierung zum Verbandssanktionsrecht werfen viele Fragen auf.

  • KRITIS-Betreiber im Prüfungsprozess

    Damit gewährleistet werden kann, dass die KRITIS-Unternehmen kontinuierlich über das geforderte Sicherheitsniveau verfügen, müssen sie zukünftig regelmäßig den ausreichenden Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen nachweisen. TÜV Trust IT hat einen kostenlosen Leitfaden herausgegeben, der konkrete Antworten auf die zehn meistgestellten Fragen zum Nachweis der Anforderungen des BSI-Gesetzes gibt. Nach dem vom Bundestag verabschiedeten IT-Sicherheitsgesetz (IT-SiG) sind einige Unternehmen der sogenannten KRITIS-Sektoren verpflichtet, Vorkehrungen zum Schutz ihrer betriebenen kritischen Infrastrukturen nach dem Stand der Technik zu treffen. Dies gilt es nach §8a(3) des BSI-Gesetzes spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gegenüber dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dann anschließend mindestens alle zwei Jahre neu nachzuweisen.

  • Für Gefahrgutverantwortliche

    Die Umco GmbH gestaltet angesichts der Neuerungen im Versand und Transport von Lithiumbatterien das Faltblatt "Praxishilfe Lithiumbatterien - Versand per Straße, See und Luft" neu. Gefahrgutverantwortliche wie u.a. Absender, Verpacker und Fahrer von Gefahrguttransporten haben dadurch stets die aktuellsten Informationen griffbereit verfügbar. Eine intuitiv aufgebaute Struktur sowie eine Schritt für Schritt Erläuterung der zu beachtenden gesetzlichen Anforderungen zeichnen das handliche Faltblatt aus.