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Empfehlungen für Data Center Intelligence


Compliance mit dem geplanten IT-Sicherheitsgesetz
Nach Inkrafttreten der Rechtsverordnung müssen die Unternehmen mindestens alle zwei Jahre Sicherheits-Audits durch anerkannte Auditoren durchführen


(21.02.14) - Die Beta Systems Software AG gibt vier Tipps für den Aufbau eines modernen und intelligenten Rechenzentrums. Unternehmensdaten bergen viele "Schätze" wie Geschäfts- oder Operations-Informationen in den Rechenzentren. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen, setzen Unternehmen zunehmend auf die effiziente unternehmensweite und plattformübergreifende Auswertung und Nutzung dieser Daten. Gleichzeitig führt das ungebremste Wachstum der Unternehmensdaten zu einem starken Zuwachs von Daten auf der Non-z/OS-Seite. Welche Technologien sind erforderlich, um diese "Schätze" zu heben und einen "Return-on-Data" zu erzielen?

Worauf Unternehmen beim Aufbau eines modernen und intelligenten Rechenzentrums achten müssen.

Multi-Plattformfähigkeit für die Verbindung des Rechenzentrums mit dezentralen Welten nutzen
Damit Unternehmen einen größtmöglichen Return-on-Investment aus ihrer IT ziehen, sollte die Multi-Plattformfähigkeit wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl der Infrastruktursoftware sein. Diese sollte plattformübergreifend Informationen aus allen z/OS- und Non-z/OS-Quellen für die weitere Nutzung im Rechenzentrum aufbereiten und für Anwendungen und User aus allen Geschäftsbereichen öffnen. XML- Daten können beispielweise mit Hilfe einer modernen Infrastrukturlösung im Intranet bereitgestellt und für Aufgaben wie Monitoring, Auditing Management und Accounting eingesetzt werden. Die Auswertung dezentraler wie auch zentraler Daten an einer Stelle im Rechenzentrum benötigt eine innovative Agententechnologie, die sich einheitlich für die Verarbeitung von Jobs, Dokumenten und Logs verwenden lässt.

Mit einem Single Point of Information Daten effizient auswerten und prüfen
In einem täglich genutzten Produkt werden laufend Änderungen von Anwendern oder Administratoren durchgeführt. Je nach Aufgabenstellung und Zugriffsberechtigung können dabei auch grundlegende Einstellungen wie Scan-Definitionen, das Ein- oder Ausschalten von Systemkomponenten oder Batch-Prozesse modifiziert werden. Neben unkritischen arbeitsbezogenen Änderungen gibt es ein Spektrum an unerwünschten oder schädlichen Änderungen. Dieses reicht von temporären Änderungen, die nicht rückgängig gemacht werden, bis hin zu internem, unerlaubten Zugriff auf geschützte Daten oder böswillige Änderungen an Systemeinstellungen. Um diese begutachten zu können, müssen in einer Überwachungseinheit die durchgeführten Änderungen angezeigt werden. Voraussetzung für diese umfassende Aufgabe ist, dass alle Daten an einer Stelle plattformübergreifend zur Auswertung gebracht werden. Ermöglicht wird dies durch ein durchgängiges System, Daten zu sammeln und auszuwerten, zu dem auch ein integriertes Agentennetzwerk gehört.

Auf Lösungen mit hoher Usability setzen
Bei der Auswahl ihrer Rechenzentrums-Infrastruktursoftware sollten Anwender auf höchstmögliche Standards hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit achten. Das Produkt sollte deutlich an dem Look & Feel moderner Web-Anwendungen orientiert sein und von seiner Usability vielfältige Funktionen wie private Favoriten (individueller Zugriff auf die am häufigsten benötigten Informationen), Kontext-Menüs oder Links auf Begleitdokumente in einer modernen Web-Oberfläche vereinen. Nicht zuletzt verringert sich dadurch auch der Schulungsbedarf der Mitarbeiter erheblich.

Lösung mit umfassender, integrierter Compliance-Funktionalität wählen
Mit Gesetzen - wie z. B. dem geplanten IT-Sicherheitsgesetz (Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme) - will der Gesetzgeber sicherstellen, dass Unternehmen, die im Bereich der kritischen Infrastruktur (einer Volkswirtschaft) tätig sind wie Finanz- und Versicherungsinstitute, den nach dem Stand der Technik angemessenen Schutz ihrer IT-Systeme nachweisen. Nach Inkrafttreten der Rechtsverordnung müssen die Unternehmen mindestens alle zwei Jahre Sicherheits-Audits durch anerkannte Auditoren durchführen. Eine Aufstellung der Sicherheits-Audits einschließlich der aufgedeckten Sicherheitsmängel ist dem Bundesamt zu übermitteln.

Eine moderne Rechenzentrums-Software sollte daher bereits eine Vielzahl automatisierter Audit-Funktionen, unter anderem für häufig durchzuführende Prüfungen wie "Ungültige Anmeldeversuche", Passwort-Einstellungen, Berechtigungen kritischer Systemressourcen etc. bieten. Mithilfe von Reports ist das Ergebnis jeder durchgeführten Prüfung auf einen Blick sichtbar. Diese Grundschutzprüfung sollte durch die Ergebnisse einer Eigenüberwachung der Infrastruktursoftware ergänzt werden. Zusammen ergibt dies für Unternehmen eine umfassende Sicht zum Status ihrer Compliance-Einhaltung. Weiterhin ist sinnvoll, dass die Software Daten für die Steuerprüfung von Daten, die dem Datenschutz unterliegen, trennt. (Beta Systems Software: ra)

Beta Systems Software: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

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Meldungen: Invests

  • Astronomische Renditeversprechen

    Die Niedrigzinsphase hält weiter an. Wohin also mit dem Ersparten? Betrüger haben gegenwärtig leichtes Spiel, Anleger mit hohen Renditeversprechen und anderen Tricks in die Falle zu locken. Nach der polizeilichen Kriminalstatistik ist Anlagebetrug zwar leicht rückläufig (2016 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr; 7.815 Fälle 2016 gegenüber 8.022 Fällen 2015) - von Entwarnung kann jedoch keine Rede sein. Der entstandene Schaden ist 2016 sogar um gut acht Prozent auf 356 Millionen Euro angestiegen (2015 waren es noch 328 Millionen Euro). Hinzu kommt die Dunkel­ziffer nicht erfasster Fälle. Um sich zu schützen, sollten Anleger ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern anvertrauen und Vergleichsangebote einholen. Bei deutlichen Warnsignalen ist Skepsis angebracht. Folgende Hinweise helfen bei der Einschätzung, ob man nicht lieber die Finger von einem Angebot lassen sollte.

  • Erhöhte Bußgelder für juristische Personen

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist bereits seit dem 24. Mai 2016 beschlossene Sache - die Schonfrist läuft allerdings am 25. Mai 2018 ab. Zu diesem Stichtag gilt für alle Unternehmen verbindlich die neue Rechtslage. Grund genug, sich mit dem Thema jetzt genau auseinanderzusetzen und die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, bevor zeitliche Engpässe für die Umsetzung entstehen. G Data stellt hierzu ein Whitepaper bereit und zählt fünf Änderungen auf, die für Unternehmer von entscheidender Bedeutung sind.

  • Damit das E-Mail-Zertifikat Gültigkeit hat

    Ab 1. Januar 2018 müssen alle neu ausgestellten E-Mail-Zertifikate mit RSASSA-PSS signiert sein. Auf die gestiegenen Sicherheitsanforderungen machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group aufmerksam und verweisen auf die Neureglungen der Bundesnetzagentur zum sicheren Austausch von EDIFACT-Übertragungsdateien. Die neuen Regeln sind Bestandteil des IT-Sicherheitskatalogs der Bundesnetzagentur, der Anforderungen an Netzbetreiber hinsichtlich einer sicheren IT-Infrastruktur für den Netzbetrieb stellt. Bereits seit 1. Juni 2017 muss die Übertragung von EDIFACT-Dateien in der elektronischen Marktkommunikation mit einer Verschlüsselung und Signatur abgesichert werden, die den Anforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik entspricht. "Das heißt, dass jede E-Mail, die sensible Inhalte enthält, mit AES-128 CBC oder AES-192 CBC zu verschlüsseln ist und alle Zertifikate, die für den Einsatz in der elektronischen Marktkommunikation vorgesehen sind, signiert werden müssen", verdeutlicht Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group.

  • Bedeutung für eine Vielzahl von Darlehensverträgen

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich in seiner Entscheidung vom 04.07.2017, XI ZR 741/16, erneut mit der "Aufsichtsbehörde" in Widerrufsinformationen beschäftigt und stellt hierbei strenge Anforderungen an den Beginn der Widerrufsfrist. Damit können viele Darlehensverträge ab Mitte 2010 auch heute noch widerrufen werden. "Eine sorgfältige Prüfung der Vertragsunterlagen lohnt sich daher weiterhin", empfehlen Dr. Marcus Hoffmann und Mirko Göpfert, Partner der im Bank- und Kapitalanlagerecht tätigen Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner Rechtsanwälte aus Nürnberg. In einer Vielzahl von Verträgen wird in den jeweiligen Widerrufsinformationen die "Aufsichtsbehörde" genannt. Betroffen sind Verträge von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, der PSD-Bank, der Sparda Bank und der ING-DiBa. So findet sich im Hinblick auf den Fristbeginn oftmals folgende Wendung: "Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Abs. 2 BGB (z.B. Angabe des effektiven Jahreszinses, Angaben zum einzuhaltenden Verfahren bei der Kündigung des Vertrags, Angabe der für den Darlehensgeber zuständigen Aufsichtsbehörde) erhalten hat."

  • Vertragsanbahnung und Vertragsabschluss

    Das Widerrufsrecht bei Darlehensverträgen beschäftigt seit geraumer Zeit die deutsche Justiz. Nachdem der Gesetzgeber an verschiedenen Stellen regulativ eingriff, ebbte die Zahl der Widerrufe im letzten Jahr stark ab. Dies könnte sich nun jedoch erneut ändern. "Eine sorgfältige Prüfung der Vertragsunterlagen und der Abläufe bei Vertragsanbahnung und Vertragsabschluss lohnt sich weiterhin", berichten Dr. Marcus Hoffmann und Mirko Göpfert, Partner der im Bank- und Kapitalanlagerecht tätigen Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner Rechtsanwälte aus Nürnberg. Vor dem Hintergrund vielfältiger Fehler in Widerrufsbelehrungen, bzw. seit 2010 in sogenannten Widerrufsinformationen, beschränkte sich die Diskussion in der Vergangenheit häufig auf deren Überprüfung und die Problematik, ob sich die Banken auf die Schutzwirkung gesetzlicher Muster berufen können. "Dabei wird häufig verkannt, dass sich die Frage der ordnungsgemäßen Belehrung erst dann stellt, wenn die Widerrufsfrist dem Grunde nach zunächst überhaupt angelaufen ist", erläutert Rechtsanwalt Dr. Hoffmann. Gesetzliche Voraussetzung hierfür ist, dass der Darlehensnehmer die Vertragsurkunde oder seinen Darlehensantrag zur Verfügung gestellt bekommen hat.